Das hier war meine Bewerbungsmappe für Industrial Design 2 an der Universität für Angewandte Kunst Wien:
Etwas spät, aber was solls: Ich kann bis heute noch nicht glauben, dass ich nach einer dreitägigen Aufnahmeprüfung, aufgenommen wurde! Das waren die aufregendsten 3 Tage meines Lebens! Wir mussten zuerst eine Naturstudie zeichnen (bei mir wars ein Bügeleisen), dann mussten wir einen bestimmten Apfel aus Plastilin nachmodellieren und die letzten 2 Tage wurden damit verbracht ein Konzept für eine Kamera zu entwerfen und zu verändern. Ich habe bei dem ersten Gespräch zum Glück 2 Ideen vorgestellt, da ihnen (Prof. Esslinger und Assistenten) meine Erste überhaupt nicht gefallen hat, obwohl sie viel weiter ausgearbeitet war. Somit fiel die Wahl auf eine Toycam die man durch die Gegend werfen kann. Dies kam bei ihnen so gut an, dass ich am letzten Tag nach etlichen Änderungen des Designs unter den ca. 5 Glücklichen sein konnte welche pro Semester aufgenommen werden.
Zur Zeit bin ich also, da das Studium erst nächstes Semester beginnt, am Üben üben üben, da ich noch viel besser werden möchte in allen Richtungen die die Kunst zu bieten hat u.a. male ich Porträts/Naturstudien (bald auch im Freien wenns schön warm ist), setze mich mit Farbtheorie außeinander, sehe mir Gnomon Workshop DVDs an, lerne ordentlich in Photoshop/Illustrator/Painter zu rendern, modelliere traditionell und virtuell (in Rhino, 3dsmax, Maya) und sauge alles was mit Industrial Design zu tun hat in mich auf.
Das ultimative angestrebte Ziel ist es später (neben der Mitbestimmung unserer zukünftigen Produktumgebung und diskursiven Designs um Menschen zum Denken anzuregen) Concept Art für Filme bzw. Spiele professionell machen zu können. (siehe Scott Robertson, Feng Zhu, Daisuke Tsutsumi uvm.) Bis dahin ist es noch ein ewig langer Weg mit vielen Hürden, doch endlich habe ich Perspektive in mein Leben gebracht und etwas gefunden wofür ich alles geben werde









